Erinnerung an vergangene Tage

Patrick beim Stippen

„Der ist doch voll verseucht und da geht ihr sogar Baden!“ – Ja, auch das haben wir getan und beangelt sowieso. Ob der Dosenmais und die damit verbundenen zahlreichen Anfütterungen ihr übriges getan haben?!

Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn ich mich aber an laue Sommerabende erinnere, der Wind steht leicht von West auf dem Gewässer und die Wasseroberfläche glitzert verführerisch, dann bin ich zuhause. Ich bin da, wo ich meine ersten kleine Barsche gefangen habe, mir die großen Schleien in die Winkelpicker geschlagen haben und mich das Rauschen der A24 stets begleitete.

Ich sage wie in Trance zu mir selbst:

Eigentlich haben wir doch immer unseren Fisch gefangen

Pustekuchen, schön wär’s gewesen! Naive Erinnerungen werden bald durch gegenwärtige Einsicht verdrängt. Wie oft haben wir außerhalb der „Hauptsaison“ gesessen und wurden geschneidert.

Jeder Tag ist ein Angeltag, aber nur nicht immer ein Fangtag (ein Danke an Auwa). Nicht anders sah es auch in unserem Revier der Lewitz aus. Kanal an Kanal, Strukturen, die man Suchen musste und flaches Land soweit das Auge reicht.

An der Stippe haben wir hier das Grundprinzip des Angelns eingetrichtert bekommen und wie haben wir uns über die Kleinsten, aber auch die gewichtigeren Überraschungen gefreut, selbst wenn sich dann das Vorfach verabschiedete. Nie riss der rote Faden, der uns nun an den größten Strom Deutschlands führte. Dafür aber umso mehr das eine oder andere Vorfach (ein Danke an die Steinpackungen).

Kommt einfach mit auf unserem Weg von der nicht allzu fernen Vergangenheit in die, hoffentlich fangreiche, inspirierende Zukunft. Die Haken sind gesetzt!

 

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