Aal gleich zu Beginn

Man, da waren wir kaum aus dem Winterschlaf erwacht und hatten noch den letzten Schneidertag in Erinnerung und dann das. Aber alles zu seiner Zeit.
Wenn wir was hier vor Ort im Hafen konnten, dann war es Aalangeln. Egal, was wir bereits ausprobiert haben, es gab, soweit ich mich richtig erinnere, keine Tag an dem wir gescheidert haben.

Selbst wenn nur ein Schnürsenkel biss, aber es biss einer!

Aal 72 cm

Ehe die Ruten ausgeworfen werden konnten, wurde erst einmal gelotet. Wir peilten eine konkrete Weite an – lassen wir es 30 m nach draußen gewesen sein, mehr nicht. Dann zogen wir den Schwimmer vorsichtig heran und schauten, wann er sich gerade so auf Grund legte.

War dies geschafft, holten wir die Montag ein und zogen mindestens die Vorfachlänge ab. Gespannt warteten wir auf den Einbruch der Nacht. Dann wurde es Zeit für die Knicklichter und die (Vor-)Freude stieg noch etwas weiter. Gerade war es halb 12. Der erste Biss auf die linke Posenangeln, die im Scheinwerferlicht der Hafenanlage auf Tauchfahrt ging. Der Drill war relativ kurz, aber knackig.

Flink tauchte auch der Kescher in das kühle Nass und fing den ersten Aal, und was für einer! Stolze 78 cm. Unglaublich. Nicht lange und kurz nach Mitternacht tauchte wiederum die Pose ab und nun konnte auch ich meine erste Schlange an Land ziehen. An dem doch leichten Gerät machte der Drill besonders Spass.

Gut, dass wir nicht zu bescheiden bei den Vorfächern waren. Persönliche Bestleistung! 72 cm und schön dick. Ein gelungener Auftakt in die Saison.

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