Angeln im Rhein bei Wörth Teil I

Mittlerweile angeln wir etwa seit gut 3 Jahren auf Raubfisch und Friedfisch am Rhein bei Wörth und haben schon die ein oder andere Methode ausprobiert. Der Rhein und der Wörther Rheinhafen waren und sind nach wie vor eine Herausforderung, der man sich stets erneut stellen muss.

Angeln im Rheinhafen – was ihr beachten solltet

Wörther Rheinhafen

Es ist doch immer wieder schön, wenn man etwas, was man gelernt hat, zur Anwendung bringt. Am besten noch, wenn es sich in der Vergangenheit als Erfolgsrezept erwiesen hat.

Das kennt jeder. Ich habe in Gewässer A mit dieser einen Technik bei „fast“ jedem Ansitz exzellent gefangen, also sollte das doch wohl auch hier funktionieren. Weit gefehlt!

Klipp und klar gesagt: Ein neues Gewässer verlangt auch eine neue Herangehensweise. Also müsst ihr den beangelten Abschnitt erkunden. Das fängt beim generellen 1. Eindruck an, was die örtlichen Begebenheiten betrifft (Wege und Zufahrt, Uferstruktur, Wasserfläche und Landfläche, Unterwasserstruktur, Pegel, Wassertemperatur, etc.) und hört schlussendlich beim hoffentlich erfolgreichen Ansitz auf.

Erschließen des Gewässers mit altbekannten Methoden

Wie war’s bei uns? Wie so oft, wenn man an ein neues Gewässer kommt, brennt man förmlich darauf, einfach loszulegen. In unserem Fall fiel dann schnell das Stichwort „Nachtangeln“! Da es uns auf der Karlsruher Seite verwehrt blieb, entschieden wir uns bald für eine Jahreskarte für den Rhein inklusive Nebengewässer (was in unserem Fall dann der Wörther Rheinhafen war).

Wörth Rheinhafen

Wie fangen wir an? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und kamen zu dem Schluss, dass wir es einmal auf Aal probieren sollten. Warum auch nicht, der Rhein ist dafür wie gemacht. Neben den beruhigten, unterschiedlich tiefen Bereichen zwischen den Buhnen gibt es eine Strömungskante im Bereich des Buhnenkopfes und natürlich die Hauptströmung – also eine Menge Angelplätze zur Auswahl.

Hier kamen dann auch die altbekannten Methoden zum Zug: Eine einfache Grundmontage mit 30-50 Gramm Kugel- oder Sargblei und los ging’s. Moment? Im Rhein? Nein, zu Beginn haben wir im Hafen von Maximiliansau auf Aal geangelt. Ein guter Strömungszug war dort zwar ebenfalls vorhanden, aber kein Vergleich zu Hauptströmung.

Wörth Rheinhafen bei Niedrigwasser

Obligatorisch kam hier dann auch die Wäscheklammer mit Knicklicht zum Einsatz – wie in alten Zeiten! Leider ist und bleibt es scheinbar so, dass der Hafen nur noch von der Rheinseite her beangelbar ist. Der Yachtclub macht sich fleißig breit und in der Vergangenheit gab es deswegen bereits die ein oder andere unfreundliche Begegnung. Wie wir sonst noch unser Glück versucht haben, erfahrt ihr in Teil II.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked